April 5, 2025
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RB Leipzig-Trainer Marco Rose hat jüngste Spekulationen über einen möglichen Sommerwechsel von Xavi Simons zu Manchester United entschieden zurückgewiesen und betont, dass der niederländische Mittelfeldspieler weiterhin fest zum Verein gehört. In der Pressekonferenz vor dem wichtigen Bundesliga-Duell gegen den FC St. Pauli stellte Rose klar, dass Transfergerüchte sein Team nicht von der Jagd auf einen Champions-League-Platz ablenken dürfen.

„Lasst den Jungen in Ruhe“ – Rose verteidigt Simons

 

Da Berichte kursieren, dass Manchester United, der FC Liverpool und Manchester City den 21-Jährigen beobachten, machte Rose unmissverständlich deutlich, dass diese Diskussionen nicht hilfreich sind.

 

„Das Januar-Transferfenster ist geschlossen, und Xavi ist ein RB-Leipzig-Spieler“, sagte Rose entschlossen. „Klubs und Medien sollten den Jungen in Ruhe lassen. Es war seine Entscheidung, für Leipzig zu spielen, und er wird nicht so bald gehen.“

 

Diese klare Haltung passt zu Leipzigs langfristigen Plänen für Simons, der im Januar für eine Ablösesumme von 50 Millionen Euro (plus mögliche Boni in Höhe von 30 Millionen Euro) von Paris Saint-Germain fest verpflichtet wurde. Der niederländische Nationalspieler hat sich in der Bundesliga sofort etabliert und ist eine Schlüsselfigur in Leipzigs Offensive.

 

Europapokal-Qualifikation hat oberste Priorität

Trotz der aktuellen Platzierung unter den ersten vier Teams steckt Leipzig in einer kleinen Krise, denn die letzten vier Bundesliga-Spiele konnten nicht gewonnen werden (3 Remis, 1 Niederlage). Besonders das jüngste 0:0 gegen Union Berlin offenbarte offensive Schwächen – nur zwei Torschüsse und ein xG-Wert von 0,24 waren enttäuschend.

 

Rose bleibt jedoch optimistisch und betonte, dass sein Team den Fokus nicht verlieren darf: „Unser Ziel ist klar – wir wollen gewinnen und uns für den europäischen Wettbewerb qualifizieren.“

 

Gegen den Aufsteiger FC St. Pauli wird das allerdings kein Selbstläufer. Die Hamburger sind seit drei Bundesliga-Spielen ungeschlagen (2 Siege, 1 Remis) und stellen hinter Bayern München die zweitbeste Defensive der Liga.

 

Herausforderung gegen ein formstarkes St. Pauli

 

Leipzigs Bilanz gegen St. Pauli gibt Anlass zur Sorge: In den letzten vier Bundesliga-Duellen gelang den Roten Bullen kein einziges Tor, darunter ein 0:0 im Hinspiel dieser Saison. Hoffnung macht allerdings die starke Heimserie: Leipzig hat seit Januar 2024 nur ein Bundesliga-Heimspiel verloren (10 Siege, 5 Remis).

 

St. Pauli reist mit viel Selbstvertrauen an. Angreifer Johannes Eggestein könnte der erste Spieler des Vereins werden, der in drei aufeinanderfolgenden Bundesliga-Auswärtsspielen trifft. Auf Leipziger Seite ist Christoph Baumgartner ein entscheidender Spieler – im Pokalduell gegen St. Pauli im Oktober (4:2) war er mit einem Tor und einer Vorlage maßgeblich am Sieg beteiligt.

 

Leipzigs beeindruckende Bilanz gegen Aufsteiger

 

Trotz der aktuellen Formkrise kann Leipzig auf eine beeindruckende Serie gegen Aufsteiger verweisen: In den letzten 34 Bundesliga-Duellen mit Neulingen blieb das Team ungeschlagen (30 Siege, 4 Unentschieden). Die einzige Ausnahme in den letzten 18 Spielen? Das 0:0 gegen St. Pauli in dieser Saison. Ein weiterer Grund für Rose und sein Team, diesmal nichts anbrennen zu lassen.

 

Fazit: Leipzig muss zurück in die Erfolgsspur

 

Wenn Leipzig den Traum von der Champions League nicht gefährden will, muss dringend ein Sieg her. Während die Gerüchte um Xavi Simons weiter die Schlagzeilen beherrschen, richtet Marco Rose den Fokus seiner Mannschaft auf das Wesentliche: Drei Punkte gegen St. Pauli und einen Schritt näher an die europäischen Plätze.

 

Der Anpfiff in der Red Bull Arena verspricht ein packendes Duell. Kann Leipzig die Krise beenden, oder sorgt St. Pauli für die nächste Überraschung? Eines ist sicher – Xavi Simons bleibt vorerst in Leipzig.

 

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