
Bayer Leverkusen macht große Fortschritte bei der Verpflichtung von Nordi Mukiele auf permanenter Basis, da die Verhandlungen mit Paris Saint-Germain (PSG) in eine fortgeschrittene Phase eingetreten sind.
Gleichzeitig prüft Florian Wirtz sorgfältig seine langfristige Zukunft, wobei es immer wahrscheinlicher wird, dass er eine Führungsrolle im Verein übernehmen könnte, falls er sich für einen Verbleib entscheidet.
Leverkusen optimistisch bei Mukiele-Transfer
Mukiele, der Leverkusen im Sommer auf Leihbasis ohne Kaufoption verstärkte, hat sich unter Xabi Alonso zu einem wichtigen Bestandteil der Defensive entwickelt. Seine Vielseitigkeit als Rechtsverteidiger und Innenverteidiger macht ihn für das Team unverzichtbar. Daher hat sich Sportdirektor Simon Rolfes aktiv für eine feste Verpflichtung eingesetzt.
Laut aktuellen Berichten haben Leverkusen und PSG eine mündliche Einigung über eine Ablösesumme von rund 16 bis 18 Millionen Euro erzielt, auch wenn letzte Details – darunter Vertragslaufzeit und Gehalt – noch geklärt werden müssen. PSG ist bereit, Mukiele abzugeben, da sie ihren Kader umstrukturieren. Der Spieler selbst soll großes Interesse an einem dauerhaften Wechsel zurück in die Bundesliga haben, wo er bereits bei RB Leipzig überzeugt hatte.
„Leverkusen arbeitet mit Hochdruck daran, den Mukiele-Transfer noch vor dem Sommer endgültig abzuschließen, und die Gespräche verlaufen positiv“, erklärte eine Quelle aus dem Umfeld des Vereins gegenüber deutschen Medien.
Sollte der Deal finalisiert werden, würde Mukiele die Defensive von Leverkusen weiter verstärken und dem Verein helfen, sich dauerhaft in der Bundesliga-Spitze und im internationalen Wettbewerb zu etablieren.
Wirtz überlegt, Führungsrolle zu übernehmen
Während Leverkusen die Mukiele-Verpflichtung vorantreibt, dreht sich eine weitere zentrale Diskussion um die Zukunft von Florian Wirtz. Der 20-jährige Spielmacher spielt eine herausragende Saison und hat das Interesse von Bayern München sowie mehreren europäischen Top-Klubs geweckt.
Trotz anhaltender Wechselgerüchte tendiert Wirtz aktuell dazu, zumindest kurzfristig in Leverkusen zu bleiben. Der Verein hat ihm wohl eine führende Rolle innerhalb der Mannschaft in Aussicht gestellt – ein Faktor, der seine Entscheidung beeinflussen könnte, einen Wechsel ins Ausland vorerst aufzuschieben und sich weiter unter Alonso zu entwickeln.
„Florian konzentriert sich voll und ganz auf die Saison mit Leverkusen“, sagte sein Vater und Berater Hans-Joachim Wirtz kürzlich. „Was die Zukunft bringt, wird sich zeigen, aber derzeit ist nichts entschieden.“
Mit Blick auf die WM 2026 könnte ein Verbleib in Leverkusen für Wirtz sinnvoll sein, da er dort Stammspieler bleibt und in einer stabilen Umgebung weiter reifen kann. Dennoch bleibt seine langfristige Zukunft offen – insbesondere wenn er in den kommenden Monaten weiter glänzt und das Interesse der europäischen Top-Klubs erneut anzieht.
Leverkusens ehrgeizige Sommerplanung nimmt Form an
Sollte Leverkusen den Mukiele-Deal erfolgreich abschließen und Wirtz zum Bleiben bewegen können, wäre das ein klares Zeichen für die Ambitionen des Vereins. Unter Alonso will Leverkusen sich nicht nur in der Bundesliga behaupten, sondern auch in der Champions League eine wichtige Rolle spielen.
Mukieles feste Verpflichtung würde für defensive Stabilität sorgen, während ein Verbleib von Wirtz die offensive Qualität des Teams weiter steigern könnte.
Mit laufenden Verhandlungen und einer ungewissen Entscheidung von Wirtz stehen Leverkusen wegweisende Wochen bevor, die die Zukunft des Klubs maßgeblich prägen könnten.