Jahmai Simpson-Pusey hat seine Zufriedenheit bei 1. FC Köln bekräftigt, lässt seine langfristige Zukunft jedoch weiterhin offen, während er während seiner Leihe von Manchester City weiter überzeugt.
Der 20-jährige Innenverteidiger hat sich schnell an die Bundesliga angepasst, kam bislang auf sechs Einsätze und etablierte sich trotz zuvor begrenzter Spielzeit als verlässliche Option. Sein Fortschritt wurde jedoch kurzzeitig gebremst, nachdem er bei der 1:2-Niederlage Kölns gegen Borussia Dortmund die Rote Karte sah und für zwei Spiele gesperrt wurde.
Obwohl er beim 2:2 gegen Eintracht Frankfurt wieder spielberechtigt gewesen wäre, verpasste Simpson-Pusey die Partie aus persönlichen Gründen. Später wurde bekannt, dass der Verteidiger Vater geworden ist – ein bedeutender Meilenstein in seinem Leben abseits des Platzes.
Vor dem wichtigen Spiel gegen Werder Bremen steht er nun wieder zur Verfügung und könnte unter Cheftrainer René Wagner direkt in die Startelf zurückkehren.
Rückblickend auf seine Zeit in Köln sagte Simpson-Pusey:
„Es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens, zum FC zu kommen. Ich bin glücklich mit der Mannschaft und dem Umfeld. Ich bin froh, dass ich diese Chance bekommen habe.
Ich habe nicht erwartet, hier sofort zu spielen, vor allem, weil ich zuletzt in Schottland nicht gespielt habe. Das kam überraschend, aber ich denke, dass ich es gut gemacht habe. Ich hoffe, das war erst der Anfang.“
Da seine Leihe im Sommer ausläuft, bleibt seine Zukunft weiterhin ungewiss. Zwar haben noch keine konkreten Gespräche stattgefunden, doch der Verteidiger machte seine Gefühle deutlich:
„Ich kann die Frage noch nicht beantworten, dafür ist es zu früh. Ich bin sehr glücklich hier. Ich muss weiter meine Leistungen bringen, und dann werden wir sehen.“
Eine endgültige Entscheidung hängt davon ab, ob 1. FC Köln die im Leihvertrag enthaltene Kaufoption aktiviert. Allerdings würde Manchester City aufgrund einer Rückkaufklausel weiterhin erheblichen Einfluss behalten.
Für den Moment konzentriert sich Simpson-Pusey voll auf seine Leistungen – im Wissen, dass die entscheidende Phase der Saison sowohl über Kölns Klassenerhalt als auch über seine eigene Zukunft entscheiden könnte.





