Die Trainerfrage scheint bei Borussia längst entschieden zu sein. Man merkt doch schon, wie Stimmung für Eugen Polanski gemacht wird. Aber was soll ein Robin Hack auch anderes öffentlich sagen? Und wenn dann noch alte Fürsprecher wie Köppel oder Vogts sofort Rückendeckung geben, weiß man doch, wohin die Reise geht.
Die entscheidende Frage ist doch eine andere: Welches Top-Talent entscheidet sich heute noch bewusst für Borussia Mönchengladbach?
Früher kamen Spieler nach Gladbach, weil der Verein für Entwicklung, Perspektive und Ambitionen stand. Spieler wurden dort besser gemacht. Talente wussten: In Gladbach kann ich wachsen.
Doch genau diese Ausstrahlung fehlt heute komplett.
Inzwischen holen wir oft nur noch Spieler, die anderswo zweite oder dritte Wahl waren. Warum? Weil Borussia sportlich und vor allem nach außen kaum noch Ambitionen vermittelt. Es fehlt eine klare Vision.
Und genau deshalb bräuchte Borussia einen Trainer wie Matthias Jaissle. Natürlich verdient er in Saudi-Arabien Millionen. Aber Geld allein entscheidet nicht immer. Borussia müsste wieder ein Projekt werden, das begeistert — ein Verein mit Ausstrahlung, Mut und echter Perspektive.
Ein Trainer wie Jaissle könnte junge Spieler entwickeln, modernes Fußball-Denken reinbringen und Borussia wieder attraktiv machen. Aber dafür braucht es auch einen Vorstand, der Ambitionen ausstrahlt und den Verein endlich wieder nach vorne führen WILL — statt nur den Stillstand zu verwalten.
Borussia Mönchengladbach versinkt immer mehr im Mittelmaß, weil im Vorstand jegliche Ambition fehlt. Statt Visionen, Mut und sportlichem Fortschritt gibt es nur Stillstand und Ausreden. Ein Verein mit dieser Tradition darf niemals zufrieden sein mit Abstiegskampf und grauem Durchschnitt. Gladbach braucht endlich frische, kompetente Leute mit echten Zielen. Hier muss deutlich mehr sportliche Kompetenz her.
Mit echtem Feuer für den Verein.