Borussia Mönchengladbach steht offenbar vor einer ruhigen, aber folgenreichen Umstrukturierung im Torwartbereich, bei der ein bekannter Name kurz vor dem Absprung steht.
Laut Berichten stehen Borussia Mönchengladbach und Torhüter Jonas Omlin kurz vor der Trennung, wobei eine Rückkehr in die Schweiz als wahrscheinlichste Option gilt. Der 32-Jährige soll kurz davor stehen, sich FC Basel anzuschließen – eine Rückkehr zu jenem Klub, bei dem er sich bereits zwischen 2018 und 2020 als Leistungsträger etabliert hatte.
Die Verhandlungen zwischen Omlin und Basel sollen bereits weit fortgeschritten sein, beide Seiten seien sich über einen langfristigen Vertrag bis 2029 bereits grundsätzlich einig. Ausstehend ist lediglich die finale Einigung zwischen den Vereinen sowie der obligatorische Medizincheck, bevor der Deal offiziell abgeschlossen werden kann.
Sollte der Transfer über die Bühne gehen, würde damit ein turbulentes Kapitel in Gladbachs jüngerer Kaderplanung enden. Omlin war im Januar 2023 als prominente Lösung nach dem Abgang von Yann Sommer zum FC Bayern München gekommen und übernahm schnell Verantwortung, inklusive der Kapitänsbinde. Eine schwere Schulterverletzung im September 2023 stoppte jedoch seinen Aufschwung und öffnete die Tür für Moritz Nicolas, der sich letztlich als Nummer eins durchsetzen konnte.
Seitdem gelang es Omlin nicht mehr, seine Position zurückzuerobern. In der vergangenen Saison kam er zu keinem einzigen Pflichtspieleinsatz und rutschte im internen Konkurrenzkampf weiter zurück. Auch eine kurzzeitige Leihe innerhalb Deutschlands im Winter brachte keine Wende, wodurch seine sportliche Zukunft zunehmend offen blieb.
Insgesamt absolvierte Omlin für Gladbach 36 Pflichtspiele und kassierte 63 Gegentreffer – Werte, die die hohen Erwartungen an seine Verpflichtung aus Montpellier nicht vollständig erfüllen konnten.
Auch finanziell würde sein Abgang Entlastung bringen, da Gladbach sich das hohe Gehalt des Routiniers sparen würde, selbst wenn nur eine vergleichsweise geringe Ablösesumme fließen dürfte.
Im Tor scheint der Klub derweil bereits klar strukturiert: Nicolas soll weiterhin die Nummer eins bleiben, Sommerneuzugang Daniel Batz wird als Ersatzkeeper eingeplant, während weitere Optionen im Kader als Absicherung dienen.
Für Omlin bedeutet der Wechsel vor allem eines: eine Rückkehr in vertrautes Umfeld und die Chance, seine Karriere dort neu zu beleben, wo einst sein Aufstieg begann.