Der VfB Stuttgart soll sich in das Rennen um den aufstrebenden Angreifer Mohamed Ali Zoma vom 1. FC Nürnberg eingeschaltet haben. Der 20-Jährige hat mit einem herausragenden Saisonstart das Interesse mehrerer europäischer Klubs auf sich gezogen.
Die Tor-Maschine des 1. FC Nürnberg läuft auf Hochtouren. Zoma gehört in dieser Saison zu den auffälligsten Offensivspielern der 2. Bundesliga und hat in seinen ersten sechs Ligaspielen bereits sechsmal getroffen.
Seine starken Leistungen haben ihm zudem die Tür zur italienischen Nationalmannschaft geöffnet. Nationaltrainer Roberto Mancini berief den jungen Angreifer überraschend in den Kader der italienischen A-Nationalmannschaft.
Zomas rasante Entwicklung ist auch den internationalen Klubs nicht verborgen geblieben. Der VfB Stuttgart soll zu den Vereinen gehören, die seine Situation genau beobachten.
Nach Angaben des Transfer-Insiders Ekrem Konur hat der Bundesligist Interesse an dem Nürnberger Offensivspieler bekundet. Stuttgart soll dabei allerdings nicht der einzige Klub sein. Auch Olympique Marseille und der Premier-League-Klub West Ham United sollen den Angreifer weiterhin im Blick haben.
Nürnberg widerstand den Angeboten im Sommer
Das Interesse an Zoma ist keineswegs neu.
Bereits während des vergangenen Sommer-Transferfensters gab es Spekulationen um die Zukunft des Angreifers. Berichten zufolge sollen West Ham und Marseille bereit gewesen sein, rund 20 Millionen Euro für den Italiener auf den Tisch zu legen.
Der 1. FC Nürnberg soll jedoch nicht bereit gewesen sein, einen seiner wichtigsten Spieler abzugeben. Sportvorstand Joti Chatzialexiou soll einen möglichen Transfer blockiert haben.
Zoma blieb letztlich in Nürnberg. Dabei soll auch sein enges Verhältnis zu Cheftrainer Miroslav Klose eine Rolle gespielt haben.
Konur zufolge hat der Angreifer ein „enges Band“ zu Klose aufgebaut. Diese Verbindung soll dazu beigetragen haben, dass sich Zoma trotz des Interesses anderer Klubs für einen Verbleib in Nürnberg entschied.
Neue Transfer-Offensive im Winter?
Während Zomas Marktwert weiter steigt, könnte sich bereits das nächste Transferduell anbahnen.
Mehrere Klubs sollen die Entwicklung des Angreifers weiterhin intensiv beobachten. Stuttgart und weitere europäische Vereine sollen demnach prüfen, ob sie bereits im Januar einen Vorstoß wagen.
Nürnberg hat derzeit allerdings offenbar nicht vor, seinen Shootingstar abzugeben. Zoma fühlt sich beim Club wohl und ist inzwischen zu einer wichtigen Säule in den Aufstiegsambitionen der Franken geworden.
Mit zunehmendem Interesse von finanzstärkeren Vereinen könnte der Druck auf Nürnberg jedoch weiter steigen. Die Aussicht auf einen Wechsel zu einem größeren Klub, die Möglichkeit, auf einem höheren Niveau zu spielen, und die finanziellen Möglichkeiten solcher Vereine könnten die Situation in den kommenden Monaten zusätzlich verändern.
Der aktuelle Plan des 1. FC Nürnberg scheint jedoch klar: Zoma soll mindestens bis zum Saisonende gehalten werden und weiterhin eine zentrale Rolle im Kampf um den Aufstieg spielen.
Zomas Stern steigt weiter
Wie schnell Zomas Profil gewachsen ist, zeigt die Entwicklung der vergangenen Monate.
Aus einem vielversprechenden Talent der 2. Bundesliga ist inzwischen ein Spieler geworden, der für die italienische A-Nationalmannschaft nominiert wurde und die Aufmerksamkeit mehrerer europäischer Vereine auf sich zieht.
Mit sechs Toren in sechs Ligaspielen hat Zoma seine Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sollte er diese Form bestätigen und auch im italienischen Nationaltrikot auf sich aufmerksam machen, dürfte das Interesse an ihm weiter zunehmen.
Vorerst bleibt Zoma jedoch Spieler des 1. FC Nürnberg und konzentriert sich auf die Aufstiegsambitionen seines Vereins.
Doch mit Stuttgart, Marseille, West Ham und weiteren europäischen Klubs, die seine Entwicklung offenbar genau verfolgen, könnte sich der Sturm um seine Zukunft schon bald zusammenbrauen.