Die Zukunft von Kim Ji-soo wird zunehmend klarer, während sich der Brentford-Leihspieler darauf vorbereitet, ein prägendes Kapitel seiner Entwicklung in Deutschland abzuschließen.
Der südkoreanische Verteidiger blickt dabei emotional auf seine Zeit beim 1. FC Kaiserslautern zurück und richtet zugleich den Fokus auf seine Rückkehr nach England.
Im exklusiven Gespräch mit BULLISH bestätigte der Innenverteidiger seine Rückkehr zu Brentford im Sommer, ließ jedoch offen, wie seine langfristige Zukunft aussehen wird.
„Brentford, ich bin euer neuer Kim und werde im Sommer zurückkehren, um in der Europa League zu spielen, nachdem ich mein Spiel in Deutschland verbessert habe“, sagte er.
Sein Leihaufenthalt in Deutschland war ein wichtiger Entwicklungsschritt, den Kim selbst positiv bewertet – sowohl sportlich als auch persönlich.
„Es war eine gute Zeit beim 1. FC Kaiserslautern. Ich habe viele Spiele bestritten und denke, dass ich mich gut geschlagen habe.“
„Ich bin glücklich. Es war eine tolle Erfahrung für mich, und ich fühle mich bereit für den nächsten Schritt.“
„Ich bin sehr froh, mich für diesen Schritt entschieden zu haben.“
„Ich habe gelernt, mehr Verantwortung zu übernehmen, wenn ich spiele.“
Neben seinen eigenen Erfahrungen auf dem Platz ließ sich Kim auch von internationalen Top-Verteidigern inspirieren – insbesondere von seinem Landsmann Kim Min-jae vom FC Bayern München.
„Ich habe kein bestimmtes Vorbild, aber Kim Min-jae ist einfach eine Klasse für sich. Er ist jetzt in seiner Blütezeit und spielt auf einem sehr hohen Niveau. Er gehört zu den zehn besten Innenverteidigern der Welt, und ich habe großen Respekt vor ihm. Er ist nicht nur einer der Besten in der Bundesliga, sondern einer der Besten weltweit.“
Auch die Struktur und das Umfeld in Kaiserslautern hinterließen bei dem 21-Jährigen einen starken Eindruck. Besonders die Förderung junger Spieler hob er hervor.
„Dieser Verein ist wirklich gut für junge Spieler, weil man viel Spielzeit bekommt. Es ist ein sehr bekannter und traditionsreicher Verein in Deutschland. Auch abseits des Platzes sind alle sehr freundlich.“
„Ich fühle mich hier wohl. Es fühlt sich wie mein Zuhause an.“
Während sich das Ende seiner Leihe nähert, bleibt offen, welche Rolle ihn bei Brentford erwartet – oder ob möglicherweise eine weitere Leihe folgt.
„Normalerweise ja. Ich werde zur Saisonvorbereitung und für die medizinischen Tests zurückkehren. Aber ich weiß noch nicht, was passieren wird; es ist schwer zu sagen. Ich weiß nicht, was in meinem Leben passieren wird. Ich hatte nicht erwartet, überhaupt zu diesem Team zu wechseln. Nächste Saison werde ich bei Brentford sein, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie mich erneut verleihen. Trainer Keith Andrews? Wir haben noch nicht miteinander gesprochen. Ich bin mir nicht sicher, was er von mir hält. Aber die Saison ist noch nicht vorbei; ich muss mich auf die letzten drei Spiele hier konzentrieren.“
Trotz aller Ungewissheit blickt Kim optimistisch auf die Ambitionen seines Muttervereins, der in der Premier League um die Europa-League-Plätze kämpft.
„Ich denke, sie können sich für die Europa League qualifizieren; es ist möglich. Sie stehen momentan auf Platz acht, sind aber mit noch fünf ausstehenden Spielen sehr nah am sechsten Platz. Wenn sie drei oder vier Spiele gewinnen, ist es machbar.“
Auch die Leistungen der Brentford-Innenverteidiger Sepp van den Berg und Nathan Collins hob er hervor.
„Sie sind auch junge Spieler, aber sie haben mehr Erfahrung als ich! Sie sind wirklich talentierte Spieler.
Ich respektiere jeden Spieler bei Brentford und beim 1. FC Kaiserslautern. Manchmal läuft es gut, manchmal nicht. Aber so ist Fußball, so ist das Leben.“