10.05.2026, xjmrgnx, Fussball 1.Bundesliga, 1.FC Koeln - 1.FC Heidenheim v.l. Geschäftsführer Thomas Kessler Koeln lacht DFL/DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and/or QUASI-VIDEO Koeln *** 10 05 2026, xjmrgnx, Soccer 1 Bundesliga, 1 FC Koeln 1 FC Heidenheim v l Managing Director Sport Thomas Kessler Koeln lacht DFL DFB REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS as IMAGE SEQUENCES and or QUASI VIDEO Koeln
Thomas Kessler hat zu Geduld aufgerufen, während der 1. FC Köln seinen Kader für die Bundesliga-Saison 2026/27 weiter zusammenstellt. Der Sportgeschäftsführer betonte, dass für den Verein derzeit Stabilität wichtiger sei als unrealistische Erwartungen. Da das Transferfenster noch mehrere Wochen geöffnet ist, ist Kessler überzeugt, dass die Arbeit dieses Sommers entscheidend dafür sein wird, wie erfolgreich die kommende Saison verläuft.
Obwohl der Kader noch längst nicht komplett ist, machte Kessler deutlich, dass der Klassenerhalt nach dem 14. Platz der vergangenen Saison weiterhin das vorrangige Ziel bleibt. Gleichzeitig unterstrich er jedoch, dass die Ambitionen des Vereins über den bloßen Ligaverbleib hinausgehen.
„Natürlich impliziert unser Saisonziel den Klassenerhalt“, sagte Kessler. „Mittelfristig wollen wir uns in der Bundesliga etablieren. Ich weiß, dass das nicht immer ganz so spannend ist, aber für den FC waren die letzten 20 Jahre ein Auf und Ab. Wir müssen den Club wieder so stabilisieren, dass wir anschließend Schritte nach vorne machen können.“
Der 40-Jährige verwies auf die wechselhafte Entwicklung des FC in den vergangenen Jahren mit mehreren Auf- und Abstiegen und machte deutlich, dass es dem Klub vor allem an Konstanz gefehlt habe. Deshalb wies er den Vorwurf mangelnden Ehrgeizes entschieden zurück.
„Es hat nichts mit Ambitionslosigkeit zu tun, wir gehen im Gegenteil mit großer Demut an die Sache heran.“
Als warnendes Beispiel nannte Kessler zudem den VfL Wolfsburg, der trotz erheblicher Investitionen den Gang in die zweite Liga antreten musste. Der FC wolle seine finanziellen Mittel deshalb gezielt einsetzen – sowohl für Spieler, die sofort helfen können, als auch für Talente mit Entwicklungspotenzial und Wiederverkaufswert. Entscheidend sei eine ausgewogene Mischung und ein stabiles Mannschaftsgerüst.
„Es wird wieder ein sehr schwieriges Jahr werden, und wir müssen einen außerordentlich guten Job machen, um weiter zu kommen als letzte Saison.“
Trotz der Aufstiege von SC Paderborn und SV Elversberg, die vielerorts als frühe Abstiegskandidaten gelten, warnte Kessler davor, die Neulinge zu unterschätzen. Zudem verwies er darauf, dass Schalke 04 sowie Hamburger SV und Werder Bremen wirtschaftlich unter ähnlichen Voraussetzungen wie Köln arbeiten, während die meisten übrigen Bundesligisten über deutlich größere finanzielle Möglichkeiten verfügen.
Mit Blick auf die kommende Saison sprach Kessler Trainer René Wagner erneut das Vertrauen aus und erklärte, dass hinter den Kulissen bereits intensiv an der Kaderplanung gearbeitet werde.
„René genießt unser Vertrauen.“
Anstatt überhastet neue Spieler zu verpflichten, setzt der 1. FC Köln auf Geduld und eine sorgfältige Transferstrategie. Der Verein hofft, mit den richtigen Verpflichtungen die Grundlage für eine wettbewerbsfähigere und langfristig erfolgreichere Zukunft in der Bundesliga zu schaffen.