Der 1. FC Köln hat im Werben um offensive Verstärkung einen Rückschlag hinnehmen müssen: Der polnische Angreifer Mateusz Zukowski hat sich trotz des Interesses der Geißböcke für einen langfristigen Verbleib beim 1. FC Magdeburg entschieden.
Der 24-Jährige gehörte in der vergangenen Saison zu den herausragenden Akteuren der 2. Bundesliga. Mit 17 Toren in nur 21 Ligaeinsätzen avancierte er hinter Noel Futkeu zum zweitbesten Torschützen der Liga und rückte damit ins Visier des 1. FC Köln, der seine Offensive verstärken wollte.
Während Isac Lidberg, der ebenfalls 17 Treffer erzielte, den Sprung vom SV Darmstadt 98 zu Borussia Mönchengladbach in die Bundesliga schaffte, entschied sich Zukowski für den Verbleib in Magdeburg. Der Zweitligist bestätigte am Mittwoch, dass der polnische Stürmer seinen Vertrag bis 2029 verlängert hat.
Damit muss der FC seine Suche nach weiterer Offensivqualität fortsetzen. Mit Reigan Heskey wurde bereits ein Flügelspieler verpflichtet, dennoch wollen die Kölner mindestens einen weiteren Außenspieler sowie einen Mittelstürmer als Alternative zu Ragnar Ache verpflichten.
Darüber hinaus gilt Marcel Regula von Zagłębie Lubin weiterhin als möglicher Transferkandidat. Der 19-Jährige könnte den polnischen Klub aufgrund finanzieller Zwänge verlassen, allerdings liegt die geforderte Ablösesumme von rund acht Millionen Euro nach aktuellem Stand über den Vorstellungen des FC.
Vor allem Regulas Vielseitigkeit macht ihn für die Kölner interessant. Nach dem Abgang von Jakub Kamiński sucht der Bundesligist einen flexibel einsetzbaren Offensivspieler, der sowohl als hängende Spitze oder Zehner als auch auf den Flügeln eingesetzt werden kann.
Zukowski hätte dem FC hingegen ein anderes Profil geboten. Zwar kann der Pole als zweiter Stürmer agieren, doch seine Stärken liegen weniger im klassischen Wandspiel als vielmehr in seiner Schnelligkeit, seinen Tiefenläufen und seiner Dynamik im Umschaltspiel.
Nach Zukowskis langfristiger Vertragsverlängerung in Magdeburg muss der 1. FC Köln nun andere Optionen prüfen, um seine Offensive vor dem Ende der Transferperiode gezielt zu verstärken.