Der 1. FC Köln steht kurz davor, seine Torhüterabteilung mit der Verpflichtung des vielversprechenden französischen Talents Martin James von Paris Saint-Germain zu verstärken.
Laut einem Bericht von Sky Sport wird der 18-jährige französische U19-Nationaltorhüter ablösefrei zum Bundesliga-Aufsteiger wechseln, nachdem sein Vertrag beim amtierenden UEFA-Champions-League-Sieger Ende Juni ausgelaufen ist. James soll am Freitag den obligatorischen Medizincheck absolvieren und anschließend einen Vertrag bis 2028 unterschreiben. Danach wird er voraussichtlich direkt ins Trainingslager der Mannschaft reisen.
Der hochveranlagte Schlussmann ist zunächst als Nummer drei hinter Kapitän Marvin Schwäbe und dem erfahrenen Ron-Robert Zieler eingeplant. Der FC sieht in der Verpflichtung die Chance, eines der vielversprechendsten französischen Torwarttalente im Profi-Umfeld weiterzuentwickeln und gleichzeitig eine Brücke zwischen Nachwuchs- und Profibereich zu schlagen.
James wechselte 2022 aus der Jugend von Meudon in die Nachwuchsakademie von Paris Saint-Germain. In der Saison 2025/26 absolvierte er zwölf Einsätze in der UEFA Youth League und sammelte zudem wertvolle Erfahrungen im Umfeld der Profimannschaft. Zwar blieb ihm ein Pflichtspieleinsatz für PSG verwehrt, dennoch gehörte er insgesamt neunmal als Ersatztorhüter zum Spieltagskader in der Ligue 1, im französischen Pokal sowie in der UEFA Champions League und erhielt so Einblicke auf höchstem europäischen Niveau.
Sein bevorstehender Wechsel fällt zudem mit Veränderungen im Torwarttrainerteam des 1. FC Köln zusammen. Nils Segelken verstärkt künftig das Trainerteam an der Seite von Vereinsurgestein Peter Greiber, der nach einer weiteren Saison auf dem Trainingsplatz in den Bereich Torwart-Scouting und -Recruiting wechseln wird.
Sollte der Transfer wie erwartet abgeschlossen werden, wäre Martin James nach Luka Lochoshvili, Reigan Heskey, Gideon Mensah und Paul Okon-Engstler bereits der fünfte externe Neuzugang des 1. FC Köln in diesem Sommer. Die Kaderplanung ist damit jedoch noch nicht beendet, denn die Verantwortlichen arbeiten weiterhin intensiv an einer Verstärkung für das defensive Mittelfeld.