Die Transferstrategie des VfB Stuttgart sorgt Berichten zufolge intern für unterschiedliche Auffassungen. Trotz der Bemühungen des Vereins, seine Offensive weiter zu verstärken, herrscht offenbar keine Einigkeit über die Zukunft von Stürmer Ermedin Demirović.
Laut Sky Transfer Update kann sich Cheftrainer Sebastian Hoeneß einen Verkauf des bosnischen Nationalspielers vorstellen, sofern sich eine passende Gelegenheit ergibt. Die Vereinsführung um Sportvorstand Fabian Wohlgemuth soll dagegen dafür plädieren, den 28-Jährigen auch in der kommenden Saison im Kader zu behalten. Auch Demirović selbst soll den Wunsch haben, beim Bundesligisten zu bleiben.
Demirović wechselte im Sommer 2024 für 21 Millionen Euro vom FC Augsburg zum VfB Stuttgart und steht noch bis 2028 unter Vertrag. In der Saison 2025/26 überzeugte der Angreifer mit 15 Toren und vier Vorlagen in 37 Pflichtspielen, womit er sich als wichtiger Bestandteil der Stuttgarter Offensive etablierte.
Ungeachtet der Ungewissheit um Demirovićs Zukunft treiben die Schwaben ihre Suche nach einem weiteren Angreifer voran. Dem Vernehmen nach hat der VfB seine Bemühungen um Dženan Pejčinović vom VfL Wolfsburg intensiviert und das Angebot für den 21-jährigen Stürmer auf 20 Millionen Euro erhöht.
Pejčinović soll sich bereits für einen Wechsel nach Stuttgart entschieden haben, nachdem er in der vergangenen Saison 11 Tore in 32 Einsätzen erzielte. Die Verhandlungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen, da Wolfsburg Berichten zufolge weiterhin 25 Millionen Euro zuzüglich leistungsabhängiger Bonuszahlungen fordert.
Für den Fall, dass eine Verpflichtung von Pejčinović scheitert, hat der VfB bereits einen Alternativplan ausgearbeitet. Berichten zufolge gilt Promise David vom belgischen Klub Union Saint-Gilloise als bevorzugte Ausweichoption. Mit dem kanadischen Angreifer soll bereits eine grundsätzliche Einigung über die persönlichen Vertragsbedingungen erzielt worden sein. Für einen Transfer könnte eine Ablösesumme von rund 14 Millionen Euro ausreichen.
Während der VfB Stuttgart die Zukunft eines seiner etablierten Offensivspieler abwägt, deutet die anhaltende Transferaktivität darauf hin, dass vor dem Ende des Sommer-Transferfensters noch erhebliche Veränderungen im Angriff bevorstehen könnten.