İlkay Gündoğan hat seine Verbundenheit zu Galatasaray bekräftigt, zugleich jedoch die Tür für eine emotionale Rückkehr zu seinem Jugendverein, dem 1. FC Nürnberg, zu einem späteren Zeitpunkt offengelassen.
Der 35-jährige Mittelfeldspieler, der zu den türkischen Meistern gewechselt ist und dort noch bis 2027 unter Vertrag steht, erklärte, dass er sich in Istanbul äußerst wohlfühle und aktuell keinen Gedanken an einen Vereinswechsel verschwende. Mit Blick auf seine Zukunft machte Gündoğan deutlich, dass sein Fokus derzeit voll und ganz auf Galatasaray liegt.
Dennoch räumte der erfahrene deutsche Nationalspieler ein, dass seine enge Verbindung zum 1. FC Nürnberg nie abgerissen sei. Zwischen 2009 und 2011 absolvierte er dort seine ersten Profijahre und legte den Grundstein für seine spätere Weltkarriere. Eine Rückkehr zum Club schloss er deshalb ausdrücklich nicht aus.
Zwar betonte Gündoğan, dass eine Rückkehr als Spieler in die 2. Bundesliga derzeit nicht zu seinen konkreten Plänen gehöre, gleichzeitig könne er sich jedoch gut vorstellen, eines Tages in anderer Funktion zum fränkischen Traditionsverein zurückzukehren. Seine Aussagen unterstreichen die tiefe emotionale Bindung, die ihn bis heute mit dem Club verbindet, bei dem seine Profikarriere ihren Anfang nahm.
Im Laufe seiner beeindruckenden Laufbahn hat sich Gündoğan zu einem der erfolgreichsten deutschen Mittelfeldspieler seiner Generation entwickelt. Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte er 82 Länderspiele und erzielte dabei 19 Tore. Nach erfolgreichen Stationen bei einigen der größten Vereine Europas steht er mittlerweile bei Galatasaray unter Vertrag und übernimmt dort trotz seines fortgeschrittenen Fußballeralters weiterhin eine wichtige Rolle.
Laut Transfermarkt liegt Gündoğans aktueller Marktwert bei 2,00 Millionen Euro. Auch wenn sein unmittelbarer Fokus weiterhin darauf gerichtet ist, seinen Vertrag bei Galatasaray zu erfüllen, dürften seine jüngsten Aussagen den Fans des 1. FC Nürnberg neue Hoffnung geben, ihren früheren Publikumsliebling nach dem Ende seiner aktiven Karriere in irgendeiner Funktion wieder beim Club begrüßen zu dürfen.