Die Transfersaga um Said El Mala hat eine weitere dramatische Wendung genommen. RB Leipzig soll sich als neuester ernsthafter Interessent für den hoch gehandelten Flügelspieler des 1. FC Köln positioniert haben.
Borussia Dortmund scheint seine Bemühungen um den 19-Jährigen inzwischen beendet zu haben. Trotz eines letzten Angebots von angeblich 46 Millionen Euro fester Ablöse plus zusätzlichen Boni konnte der BVB die finanziellen Forderungen des 1. FC Köln nicht erfüllen.
Nachdem Dortmund offenbar aus dem Rennen ist, rückt nun Leipzig ins Rampenlicht.
Laut Berichten von Sport Bild und Bild erwägt RB Leipzig eine erhebliche finanzielle Investition in El Mala. Die Sachsen könnten demnach bereit sein, 50 Millionen Euro feste Ablöse auf den Tisch zu legen.
Doch damit nicht genug. Das Gesamtpaket könnte durch leistungsbezogene Zahlungen noch deutlich steigen. Leipzig soll weitere 5 Millionen Euro an leicht erreichbaren Boni sowie zusätzliche 5 Millionen Euro für außergewöhnliche Erfolge anbieten wollen.
Damit könnte der Gesamtwert des Transfers potenziell 60 Millionen Euro erreichen.
Leipzig sucht einen neuen Unterschiedsspieler
Das mögliche Interesse an El Mala steht offenbar unmittelbar mit Leipzigs Suche nach einem Ersatz für Yan Diomande in Verbindung. Der Flügelspieler wechselte zuletzt für spektakuläre 125 Millionen Euro zu Real Madrid.
El Mala gilt als einer der Kandidaten, die die durch Diomandes Abgang entstandene Lücke schließen könnten. Leipzig hatte zuletzt auch Diego Moreira von Racing Straßburg im Blick. Nun könnte der Kölner Youngster jedoch zum bevorzugten Ziel werden.
Bevor Leipzig einen offiziellen Vorstoß unternehmen kann, muss die geplante Investition offenbar noch intern genehmigt werden. Berichten zufolge soll sich der Aufsichtsrat des Klubs in dieser Woche mit einem möglichen Transfer des 19-Jährigen beschäftigen.
Köln bleibt bei El Mala hart
Die Verhandlungsposition des 1. FC Köln ist durch die Gespräche mit Dortmund bereits deutlich geworden. Mehrere Angebote des BVB wurden abgelehnt, weil die Kölner offenbar nicht bereit waren, bei ihrer Bewertung des Youngsters Kompromisse einzugehen.
Dadurch entwickelt sich El Mala zu einem der teuersten jungen Spieler auf dem deutschen Transfermarkt.
Seine herausragende erste Bundesliga-Saison erklärt das enorme Interesse. In seiner Debütsaison im deutschen Oberhaus erzielte El Mala 13 Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor und etablierte sich damit als einer der aufregendsten jungen Offensivspieler der Bundesliga.
Köln verfügt zudem über einen weiteren wichtigen Trumpf: El Malas Vertrag läuft noch bis 2030.
Dortmund mag sich vom Pokertisch verabschiedet haben, doch die Geschichte um El Mala ist eindeutig noch lange nicht vorbei. Sollte Leipzig tatsächlich das kolportierte 50-Millionen-Euro-Angebot vorlegen und weitere 10 Millionen Euro an möglichen Boni in Aussicht stellen, könnte der 19-Jährige schon bald zur Hauptfigur in einem der spektakulärsten Bundesliga-Transferdramen dieses Sommers werden.