Home / Football / Union Berlin bestätigt Abgang eines erfahrenen Trainers am Saisonende – Wechsel in die Premier League

Union Berlin bestätigt Abgang eines erfahrenen Trainers am Saisonende – Wechsel in die Premier League

Eine Phase großer Veränderungen steht bei 1. FC Union Berlin bevor, denn bedeutende Trainerwechsel wurden sowohl bei der Frauen- als auch bei der Männer-Mannschaft bestätigt.

Nach der früheren Ankündigung, dass die Trainerin der Frauenmannschaft, Ailien Poese, zum Saisonende gehen wird, bereitet sich der Verein nun auf einen weiteren wichtigen Abgang vor – der langjährige Torwarttrainer Michael Gspurning wird den Klub im Sommer auf eigenen Wunsch verlassen.

Berichten zufolge wird der Österreicher eine neue Herausforderung in der Premier League annehmen und damit eine überaus einflussreiche Zeit beim Berliner Verein beenden.

Eine prägende Figur seit 2017

Gspurnings Abgang markiert das Ende einer wichtigen Ära bei den „Eisernen“. Der 44-Jährige betreute seit 2017 die Torhüter von Union Berlin und behielt seine Position trotz mehrerer Trainerwechsel im Verein. Seine Kontinuität und Expertise waren entscheidend für die defensive Stabilität der Mannschaft in den vergangenen Jahren.

Besonders hervorzuheben ist die stetige Entwicklung des Stammtorhüters Frederik Rønnow, der dank Gspurnings Arbeit zu einem der zuverlässigsten Torhüter der Bundesliga geworden ist.

Zusätzlich zu seinen Aufgaben auf Vereinsebene übernahm Gspurning vor drei Jahren die Rolle des Torwarttrainers der österreichischen Nationalmannschaft. Unter seiner Mitwirkung qualifizierte sich Österreich für die Europameisterschaft 2024 in Deutschland und sicherte sich einen Platz bei der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada.

Hohes Lob vom Trainerstab

Union-Berlin-Trainer Steffen Baumgart betonte die Bedeutung Gspurnings sowohl für die Spieler als auch für das Trainerteam.

„Wir verlieren jemanden, der für die Mannschaft und auch für das Trainerteam sehr wichtig ist“, sagte Baumgart.

Er fügte hinzu, dass Gspurning innerhalb der Torwartgruppe großes Ansehen genießt und diese Gruppe durch seine Offenheit und seine umfangreiche Erfahrung führt.

Baumgart betonte außerdem, dass die Entscheidung völlig auf Gspurnings Wunsch beruht und beschrieb diesen Schritt als natürlichen Verlauf im Fußball. Er lobte zudem, dass der Trainer von Beginn an sehr transparent mit dem Thema umgegangen sei.

Eine besondere Bindung zum Verein

Interessanterweise besteht Gspurnings Verbindung zu Union Berlin schon vor seiner Tätigkeit als Trainer. In der Saison 2016/17 war er bereits als Torhüter beim Verein unter Vertrag, absolvierte jedoch kein Pflichtspiel. Trotz dieser kurzen Zeit als Spieler blieb er dem Verein treu und entwickelte sich zu einer zentralen Figur hinter den Kulissen.

Seine langjährige Treue und sein Einfluss machen seinen bevorstehenden Abgang besonders bedeutsam, während Union Berlin sich auf ein neues Kapitel vorbereitet. Eine offizielle Stellungnahme des Vereins zu dieser Veränderung steht noch aus.

Mit der Umstrukturierung sowohl bei den Frauen- als auch bei den Männerteams steht Union Berlin nun eine entscheidende Phase bevor, in der Stabilität bewahrt und gleichzeitig die Zukunft aufgebaut werden soll.

Tagged:

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *