Der VfB Stuttgart hat unmissverständlich klargemacht, dass kein Verkaufsdruck bei Bilal El Khannouss besteht und den marokkanischen Spielmacher mit einem Preis von 65 Millionen Euro versehen, während das Interesse am Spieler weiter wächst.
Nach einer Saison, die in der Qualifikation zur Champions League gipfelte, will Stuttgart seine Leistungsträger unbedingt halten. Dennoch betonen Verantwortliche, dass jeder Spieler seinen Preis hat – sofern ein Angebot die sportliche und wirtschaftliche Bewertung widerspiegelt.
El Khannouss hat sich seit seinem Wechsel von Leicester City im Jahr 2025 zu einem der herausragenden Akteure des Teams entwickelt. Der 22-Jährige absolvierte eine starke Debütsaison mit neun Toren und sieben Vorlagen in 41 Spielen und überzeugte zudem auf internationaler Bühne, indem er alle vier Partien Marokkos bei der WM 2026 in der Startelf bestritt.
Laut Berichten der Bild liegt bislang kein konkretes Angebot vor, doch intern rechnet Stuttgart mit zunehmendem Interesse. Ein Verkauf käme nur ab einer Summe von 65 Millionen Euro infrage – eine Marke, die den Mittelfeldspieler zum zweitteuersten Abgang der Vereinsgeschichte hinter Nick Woltemade machen würde.
Die Teilnahme an der Champions League verschafft dem VfB eine deutlich stärkere Verhandlungsposition und nimmt dem Klub den finanziellen Verkaufsdruck. Insgesamt investierte Stuttgart rund 21 Millionen Euro in den Transfer des Spielers, wodurch bei Erreichen des Preisschilds ein erheblicher Gewinn erzielt werden könnte.
Sportdirektor Fabian Wohlgemuth trat derweil Spekulationen über mögliche Abgänge weiterer Leistungsträger entgegen. Zwar räumte er ein, dass Spieler grundsätzlich Optionen abwägen, betonte jedoch, dass der VfB keinen Leistungsträger ohne sportlich und finanziell passenden Grund abgeben werde.
Berichten zufolge stehen neben El Khannouss auch Jamie Leweling, Angelo Stiller, Maximilian Mittelstädt und Jeff Chabot im Fokus anderer Klubs. Wohlgemuth stellte jedoch klar, dass mögliche Transfers nur bei außergewöhnlichen Angeboten realisiert würden.
Mit der sicheren Champions-League-Teilnahme und einer stabilen Mannschaft geht der VfB Stuttgart gestärkt in den Sommer und zeigt sich entschlossen, nur bei absolut passenden Angeboten zu reagieren.