Das Interesse des FC Liverpool an Kaishu Sano nimmt weiter Fahrt auf, doch der 1. FSV Mainz 05 hat unmissverständlich klargemacht, dass der hochgeschätzte Mittelfeldspieler den Verein nur verlassen darf, wenn die eigenen finanziellen Vorstellungen erfüllt werden.
Im Zusammenhang mit den anhaltenden Transferspekulationen betonte Mainz-Sportdirektor Niko Bungert, dass sich der Bundesligist dank Sanos langfristigem Vertrag in einer hervorragenden Verhandlungsposition befindet. Nach seinen Worten steht Mainz weder unter wirtschaftlichem noch unter vertraglichem Druck, den japanischen Nationalspieler abzugeben, und kann daher aus einer Position der Stärke agieren.
Bungert räumte ein, dass es selbstverständlich sei, wenn herausragende Spieler das Interesse europäischer Spitzenvereine – insbesondere aus der Premier League – auf sich ziehen. Gleichzeitig bezeichnete er Sano als einen der besten Spieler auf seiner Position und machte deutlich, dass Mainz nur dann zu einem Verkauf bereit sei, wenn ein Angebot den tatsächlichen Marktwert des Mittelfeldspielers widerspiegele.
Zwar werde der Verein jedes konkrete Angebot sorgfältig prüfen, doch Bungert stellte klar, dass sich Mainz nicht zu einer schnellen Entscheidung drängen lassen werde. Sollten interessierte Vereine die Preisvorstellungen der Rheinhessen nicht erfüllen, könnte Sano auch über das aktuelle Transferfenster hinaus in der MEWA Arena bleiben.
Derzeit ist die Zukunft des 24-Jährigen weiterhin offen. Liverpool zählt zu den Klubs, die den japanischen Nationalspieler intensiv beobachten, doch ein Wechsel hängt letztlich davon ab, ob die Reds bereit sind, die Forderungen von Mainz zu erfüllen.
Aktuellen Berichten zufolge bewertet Mainz 05 Kaishu Sano mit rund 60 Millionen Euro – eine Summe, die sowohl seine Bedeutung für den Verein als auch seinen rasant steigenden Stellenwert im europäischen Fußball widerspiegelt.