Was eigentlich als abgeschlossener Bundesliga-Transfer hätte enden sollen, hat eine überraschende Wendung genommen: Der geplante Wechsel von Fisnik Asllani von der TSG Hoffenheim zu RB Leipzig ist nun geplatzt.
Die beiden Vereine hatten sich Berichten zufolge Anfang dieser Woche bereits auf einen Transfer des Angreifers geeinigt. Damit schien Asllani unmittelbar vor einem Vereinswechsel zu stehen. Nachdem die Verhandlungen offenbar erfolgreich abgeschlossen worden waren, deutete alles auf einen baldigen Vollzug hin.
Doch daraus wird nun nichts. Der Transfer ist gescheitert, nachdem RB Leipzig im Verlauf des Prozesses medizinische Bedenken geäußert hatte.
Hoffenheim bestätigte anschließend, dass Asllani beim Verein bleiben wird. Als Grund nannte der Klub „medizinische Bedenken, die RB Leipzig angemeldet hatte“.
Damit findet ein Transfer, der zunächst weitgehend geregelt schien, ein abruptes Ende. Asllani sollte bei Leipzig den nächsten Schritt in seiner Karriere machen, doch die kurzfristig aufgekommenen medizinischen Bedenken haben die Situation grundlegend verändert.
Die TSG Hoffenheim kann somit weiterhin auf die Dienste des Angreifers setzen. RB Leipzig muss hingegen seine Planungen für die Offensive überdenken, sofern der Klub weiterhin eine Verstärkung für diesen Mannschaftsteil anstrebt.
Welche konkreten medizinischen Bedenken Leipzig geäußert hat, ist bislang nicht öffentlich bekannt. Auch weitere Einzelheiten zu den Hintergründen des geplatzten Transfers wurden von den beteiligten Vereinen zunächst nicht genannt.
Fest steht jedoch: Die bereits vereinbarte Ablöse und die grundsätzliche Einigung zwischen Hoffenheim und Leipzig führen nicht zu einem abgeschlossenen Transfer. Asllani bleibt stattdessen in Hoffenheim, nachdem sein Wechsel zu RB Leipzig auf der Zielgeraden gescheitert ist.