Hertha BSC könnte auf dem Transfermarkt vor einer interessanten Gelegenheit stehen. Der ehemalige Nachwuchsstürmer Jessic Ngankam soll sich eine überraschende Rückkehr nach Berlin durchaus vorstellen können.
Die Situation des 26-Jährigen bei Eintracht Frankfurt wird zunehmend komplizierter. Ngankam spielt offenbar keine Rolle mehr in den Planungen des Vereins und soll sich nach einem neuen Arbeitgeber umsehen. Eine Verletzung erschwert die Suche nach einem neuen Klub allerdings erheblich.
Ngankam laboriert derzeit an einem Muskelfaserriss und dürfte über das Ende des Transferfensters hinaus ausfallen. Dadurch wird die Suche nach einem neuen Verein zusätzlich erschwert.
Dennoch zeichnet sich möglicherweise eine überraschende Lösung ab.
Ehemaliger Hertha-Stürmer offen für Rückkehr
Laut Bild kann sich Ngankam eine Rückkehr zu Hertha BSC vorstellen. Den Hauptstadtklub hatte der Angreifer 2023 verlassen, als er für rund vier Millionen Euro zu Eintracht Frankfurt wechselte.
Seitdem verlief seine Entwicklung allerdings nicht wie erhofft. Mehrere Leihstationen boten ihm die Möglichkeit für einen Neustart, doch dauerhaft konnte sich Ngankam bislang bei keinem Verein als Leistungsträger etablieren.
Eine Rückkehr nach Berlin könnte ihm nun die Chance geben, seine Karriere in einem vertrauten Umfeld neu zu beleben.
Auch die Situation bei Hertha macht das Szenario interessant. Der Hauptstadtklub sucht weiterhin nach Verstärkung für die Offensive und hat offenbar noch keine konkrete Lösung für die Mittelstürmerposition gefunden.
Wiedersehen mit Stefan Leitl könnte entscheidend sein
In Berlin würde Ngankam zudem auf einen bekannten Trainer treffen: Stefan Leitl.
Beide arbeiteten bereits beim SpVgg Greuther Fürth und bei Hannover 96 zusammen. Leitl kennt die Stärken und das Potenzial des Angreifers daher genau. Diese bestehende Verbindung könnte eine wichtige Rolle spielen, sollte Hertha tatsächlich über eine Verpflichtung nachdenken.
Auch finanziell könnte Ngankam entgegenkommen. Berichten zufolge wäre der Stürmer bereit, auf einen Teil seines Gehalts zu verzichten, um eine Rückkehr nach Berlin zu ermöglichen.
Frankfurt plant offenbar nicht mehr mit Ngankam
Da Ngankam offenbar keine Zukunft mehr in Frankfurt hat, wäre der Bundesligist demnach grundsätzlich bereit, den Angreifer ziehen zu lassen.
Allerdings wäre es zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht, von einem unmittelbar bevorstehenden Wechsel zu Hertha zu sprechen. Es gibt bislang keinen konkreten Hinweis darauf, dass der Hauptstadtklub bereits offiziell Verhandlungen mit Frankfurt aufgenommen hat.
Aktuell treffen lediglich zwei Entwicklungen aufeinander: Ngankam sucht nach einem neuen Verein, während Hertha weiterhin einen Angreifer benötigt.
Verletzung bleibt das größte Hindernis
Letztlich könnte Ngankams Fitness darüber entscheiden, ob aus der möglichen Reunion tatsächlich ein Transfer wird.
Der Muskelfaserriss dürfte den Stürmer noch über das Ende des Transferfensters hinaus außer Gefecht setzen. Für Hertha könnte dies ein Grund sein, bei einer möglichen Verpflichtung vorsichtig zu agieren.
Sollte der Hauptstadtklub jedoch bereit sein, auf seine Genesung zu warten, könnte eine Leihe für beide Seiten interessant sein. Ngankam würde in eine vertraute Umgebung zurückkehren, während Hertha einen Angreifer bekommen könnte, der den Verein kennt und bereits mit Leitl gearbeitet hat.
Noch ist die Rückkehr nach Berlin lediglich eine Option. Doch da Frankfurt offenbar nicht mehr mit Ngankam plant, der Spieler selbst für ein Comeback offen sein soll und Hertha weiterhin einen Stürmer sucht, nehmen die Voraussetzungen für eine überraschende Reunion zunehmend Gestalt an.