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VAR-Aufregung bei Leipzig-Sieg: Köln empört über Entscheidung – RB gewinnt 2:1

RB Leipzig hat am Sonntagabend beim 1. FC Köln einen wichtigen 2:1-Auswärtssieg in der Bundesliga gefeiert – doch im Fokus stand nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem eine umstrittene Entscheidung des Video-Assistenten (VAR).

Vor rund 49 000 Zuschauern im RheinEnergieStadion brachte Christoph Baumgartner die Gäste mit zwei Treffern (29., 56.) in Führung. Der Österreicher beendete damit eine kleine Leipziger Ergebniskrise und rückte sein Team wieder auf einen Champions-League-Rang. Dazwischen hatte Kölns Jan Thielmann in der 51. Minute zum 1:1 ausgeglichen.

Kontroverse VAR-Entscheidung sorgt für Empörung

Das Spiel wurde in der Schlussphase durch eine umstrittene Szene geprägt: Als Thielmann in der 77. Minute einen Schuss auf das Tor der Leipziger abgab, parierte Baumgartner den Ball mit der Hand, während der Leipziger Keeper bereits geschlagen war. Zunächst deutete vieles auf einen klaren Elfmeter für Köln und womöglich eine Rote Karte für den Leipziger hin – doch der VAR griff ein.

Nach langer Überprüfung entschied Schiedsrichter Frank Willenborg, den Elfmeter nicht zu geben. Die Begründung: In der Szene davor sei Kölns Sebastian Sebulonsen im Abseits gestanden – wenn auch nur minimal. Deshalb wurde die Handspielsituation nicht weiter bestraft.

Kölns Spieler und Verantwortliche reagierten mit Unverständnis. Tom Krauß sagte über die Abseitsentscheidung:

„Ich kann darüber nur lachen, das sind keine Millimeter.“ und warf indirekt der VAR-Entscheidung vor, keinen klaren Elfmeter zu geben.

Jan Thielmann nannte es „eine Frechheit“, dass nach dem Handspiel kein Strafstoß folgte.

Reaktionen und Ausblick

Leipzig-Torschütze Baumgartner zeigte Verständnis für den Unmut der Kölner, betonte aber, dass das Handspiel keine Absicht gewesen sei. Trainer Ole Werner lobte den Kampf und die Einstellung seines Teams, während Kölns Coach Lukas Kwasniok und Spieler betonten, man müsse jetzt nach vorne blicken und in den kommenden Wochen um Punkte kämpfen.

Mit dem Sieg bleibt Leipzig im Kampf um die internationalen Plätze präsent, während Köln trotz einer starken zweiten Halbzeit weiter im Tabellenmittelfeld steht und mit Blick auf die Abstiegszone weiter unter Druck steht.

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