Montevideo, Uruguay, 07.03.2026 Deportes. Futbol. Peñarol recibe a Danubio por la fecha 5 del torneo apertura de la Liga AUF Uruguaya en el estadio Campeón del Siglo.. Foto: Felipe Mereola / FocoUy
Borussia Mönchengladbach scheint das Werben um Nahuel Herrera zu intensivieren. Neue Informationen deuten darauf hin, dass der Bundesligist bereit sein könnte, eine beträchtliche Summe zu investieren, um den vielversprechenden Innenverteidiger von Peñarol nach Deutschland zu holen.
Der 21-jährige Uruguayer ist zuletzt zu einem konkreten Transferziel der Gladbacher geworden. Die neuesten Angaben deuten nun auf ein mögliches Angebot von bis zu 8 Millionen US-Dollar, umgerechnet rund 7 Millionen Euro, für den 1,86 Meter großen Innenverteidiger hin.
Herreras Berater Edgardo Lasalvia lieferte dabei den bislang deutlichsten Hinweis auf die Absichten der Borussia. Seinen jüngsten Aussagen zufolge ist Sportdirektor Rouven Schröder bereit, erhebliche finanzielle Mittel für die Verpflichtung des Abwehrspielers bereitzustellen.
Ein Wechsel könnte bereits im Winter erfolgen, alternativ wäre auch ein Transfer im kommenden Sommer möglich. Gladbach könnte zudem ein Modell in Betracht ziehen, bei dem Herrera nach der Vertragsunterschrift zunächst noch einige Monate bei Peñarol bleibt. Ein ähnlicher Ansatz wurde bereits bei Manu Koné verfolgt.
Allerdings bedeutet das kolportierte Angebot keineswegs, dass Gladbach freie Bahn beim Transfer hat.
Peñarols Präsident Ignacio Ruglio zeichnet ein deutlich anderes Bild der Situation. Im Gespräch mit Sport 890 machte Ruglio deutlich, dass sein Wunsch darin besteht, Herrera noch mindestens eine weitere Saison beim uruguayischen Traditionsklub zu halten.
Zudem widersprach er der Darstellung, dass Gladbach derzeit die besten Karten im Rennen um den Verteidiger besitzt. Nach Angaben des Peñarol-Präsidenten gibt es mehrere interessierte Vereine, darunter auch verschiedene europäische Klubs, die im Werben um Herrera derzeit vor der Borussia liegen sollen.
Damit bleibt die Situation trotz des angeblichen finanziellen Vorstoßes der Gladbacher offen. Während Herreras Berater das ernsthafte Interesse und die Zahlungsbereitschaft des Bundesligisten hervorgehoben hat, betont Peñarol, dass der Spieler zahlreiche Alternativen besitzt.
Für Gladbach wird die Botschaft dennoch zunehmend deutlich: Der Verein scheint bereit zu sein, erheblich in ein junges Abwehrtalent zu investieren, dem man langfristig eine wichtige Rolle zutraut.
Ob die kolportierten 7 Millionen Euro ausreichen, um Peñarol zu einem Verkauf zu bewegen, und ob sich Herrera letztlich für Gladbach oder einen seiner anderen europäischen Interessenten entscheidet, könnte das nächste entscheidende Kapitel dieser Transfergeschichte bestimmen.