Borussia Mönchengladbach befindet sich nach nur fünf Punkten aus den letzten sieben Spielen in einer schwierigen Phase. Mit den kommenden Partien gegen Leverkusen, Frankfurt, Freiburg, Union Berlin und Bayern München wächst der Druck auf Trainer Eugen Polanski.
Trotz Spekulationen über seine Zukunft hat Borussia-Präsident Rainer Bonhof volles Vertrauen in Polanski bekundet. Im Interview mit der RP sagte Bonhof:
“Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft verstanden hat, worum es geht. Ich erwarte, dass sie sich da herausarbeitet. Am Trainer gibt es keine Zweifel. Eugen ist vielleicht jung, aber er bringt viel Erfahrung in diesem Geschäft mit. Ich bin überzeugt, dass er diese Flaute managen kann.”
Bonhof räumte ein, dass die jüngsten Ergebnisse nicht ideal waren, betonte jedoch, dass die größte Herausforderung mentaler Natur sei.
“Fußball spielt sich auch zwischen den Ohren ab,” erklärte er. “Der Schlüssel wird sein, diese Probleme auszuräumen, damit die Mannschaft wieder selbstbewusst die Leistungen auf den Platz bringt, zu denen sie fähig ist. Das erste Heimspiel gegen Augsburg ist ein perfektes Beispiel für das Potenzial des Teams.”
Der Präsident lobte außerdem die jüngste Transferperiode des Vereins. Sportdirektor Rouven Schröder und sein Team holten jüngere Spieler und verstärkten Positionen, die zuvor unterbesetzt waren. Diese Neuzugänge geben Polanski mehr taktische Optionen, was besonders wichtig ist angesichts der langfristigen Ausfälle von Robin Hack, Tim Kleindienst und Nathan Ngoumou.
“Jetzt liegt es an der Mannschaft, dies in Leistungen auf dem Platz umzusetzen,” fügte Bonhof hinzu. “Wir werden beobachten, wie sich die Dinge in den nächsten Wochen entwickeln.”
Während Borussia sich auf eine anspruchsvolle Serie von Spielen vorbereitet, deuten Bonhofs Aussagen darauf hin, dass der Verein trotz des steigenden Drucks entschlossen ist, Polanski zu unterstützen und ihm die Mittel zu geben, das Team wieder auf Kurs zu bringen.